Elektrokaustik
Lassen Sie ästhetisch störende Hautveränderungen auf
einfache Weise verschwinden
Die Elektrokaustik ist ein in der Dermatologie oft
angewandtes Verfahren, das zum Beispiel zur Entfernung von Warzen,
gutartigen Hauttumoren oder krankhaften Gefäßerweiterungen (Besenreiser)
eingesetzt wird. Zur Entfernung von bösartigen Hautveränderungen eignet
sich die Elektrochirurgie nicht, da das Gewebe verdampft und deshalb
nicht mehr auf bösartige Zellen untersucht werden kann.
Das Prinzip der Elektrokaustik beruht darauf, dass Gewebe durch
Hitze zerstört wird. Zudem wirkt die erzeugte Hitze auch
blutstillend - es können keine Blutungen entstehen. Verwendet
wird dazu ein Gerät, an dessen Spitze eine kleine Nadel, Kugel oder
Schlinge sitzt. Das Gerät wird mit Schwachstrom betrieben, der
Hitze erzeugt, und kann sehr genau geführt werden - deshalb sind auch
sehr kleine Hautveränderungen gut damit behandelbar. Um das Gewebe zu
verdampfen, genügt eine kurze Berührung mit dem Gerät.

Einsatzgebiete
In der Praxisklinik kommt das
Hochfrequenz-Elektrotherapiegerät MEK1 der Firma Martin
Medizintechnik zum Einsatz.
Kosten je Sitzung: 27,60 €
Indikationengebiete zum Einsatz der Elektrokaustik:
Besenreiserkrampfadern
Haarepilation, bleibende Haarwurzelausrottung
Altersflecken
Faltenglättung
Spider-naevi (Gefäßerweiterungen)
störende Hautwucherungen wie Warzen, Fibrome
Pigmentstörungen
Teleangiektasien
Couperose (erweiterte Äderchen im
Gesichtsbereich)